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Griechenland – Peloponnes
Höhepunkte der klassischen Antike

18.04.19:

Das Wichtigste des ersten Schrittes ist die Richtung nicht die Weite!

Nachdem wir uns um 9.30 Uhr an der Schönbornhalle zusammengefunden haben, starten wir unsere Fahrt in Richtung Frankfurt Flughafen, um planmäßig um 13.30 Uhr nach Athen zu fliegen. Nach der Landung fahren wir in Richtung unseres Standorthotels – Alkyon Resort & Spa in Vrahati – und machen einen Stopp am geschichtsträchtigen Kanal von Korinth. Die ersten Eindrücke und Schnappschüsse werden festgehalten. Legendär natürlich der australische Motorradfahrer, der 2008 über den Kanal per “Moped” flog. Angekommen im Hotel, beziehen wir unser Domizil und treffen uns kurz darauf zum ersten griechischen Abendessen.

 

19.04.19:

Nur der ist weise, der weiss, dass er nicht ist.

Wir fahren heute nach Delphi – der Nabel der Welt – Delphi lag an einem wichtigen Kreuzungspunkt von Nord nach Süd und Ost nach West führenden Straßen. Das Heiligtum des Apollon befand sich am Südhang des Parnass-Gebirges, innerhalb einer der eindrucksvollsten Landschaften Griechenlands. Das Heiligtum entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen und geistigen Zentrum und war mit einer Fülle von Weihgeschenken und Denkmälern geschmückt. Die antiken Ausgrabungen sind terrassenförmig angelegt und von hier aus haben wir einen traum- haften Ausblick über die Olivenhaine bis hin zum Meer. Wir erklimmen die Treppen hoch zum Theater, das im  4.Jahrhundert vor Christus angelegt wurde. Nur Wenige gehen den steilen Pfad hoch zum Stadium, wo die panhellenischen Spiele der Pythien ausgetragen wurden. Wir brauchen dringend eine Pause und genießen unser Mittagessen, um anschließend unsere kilometerlange  Rückfahrt ins Hotel antreten zu können. Abendessen im Hotel und Ausklingen des Tages an der Hotelbar.

 

20.04.19:

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden

Unsere Fahrt geht heute nach Mykene – Epidaurus – Nafplion Heinrich Schliemann grub 1876 das sogenannte “Gräberrund A” aus und erbrachte damit den Beweis für die Existenz der mykenischen Kultur und der Historizität der homerischen Epen. In der Unterstadt rund um die Akropolis wurden zahlreiche Wohnhäuser und Gräber freigelegt. Wir beginnen mit der Besichtigung des Grabes des Agamemnons, zumindest wird stark vermutet, daß es sich um sein Königsgrab handelt. Der Überlieferung nach wurde Mykene von Perseus, dem Sohn der Danae, gegründet, der nach der unwillentlichen Tötung seines Großvaters einen geeigneten Platz für die Neugründung einer Stadt suchte. Mit Unterstützung der Kyklopen, die Steinblöcke von enormer Größe bewegen konnten, erbaute er Mykene. Wir durchschreiten das “Löwentor”, das aus zwei monolithen Steinblöcken und einem 12 t schweren Türsturz besteht. Die Kalksteinplatte, die das Entlastungsdreieck schließt, trägt ein Relief mit zwei sich gegenüberliegenden Löwinnen, die offensichtlich die Macht der Stadt symbolisieren. Auf dem höchsten Punkt des Hügels erhebt sich der Palast. Wir setzen unsere Rundreise fort und besuchen die wirklich wunderschöne Hafenstadt Nafplio und haben Gelegenheit die romantischen Gäßchen dieser, in meinen Augen, schönsten Stadt des Peloponnes, zu erkunden. Wir verspüren ein leichtes Knurren im Magen und stoppen an einem griechischen Restaurant auf unserem Weg nach Epidaurus. Hier befand sich das berühmteste Asklepios-Heiligtum des antiken Griechenlands, in dem die Menschen mit Hoffnung auf Heilung ihrer Krankheiten zusammenströmten. Ihrer Überzeugung nach begegnete ihnen hier der Gott in Gestalt einer Schlange und heilte sie. Wir besichtigen das berühmte Freilichttheater, das für seine unvergleichliche Akustik berühmt ist. Wir fahren zurück zum Hotel und bereiten uns nach dem Abendessen auf den “Griechischen Abend” im Hotel vor, an dem wir unser “Badnerlied” vortragen wollen. Es kommt etwas anders. Denn eine Sängerin mit wirklich sehr schöner Stimme raubt uns unseren Auftritt. Die Meisten von uns gehen zu Bett. Ein paar Wenige harren aus und werden Zeuge von Maroulas Singkunst.

 

21.04.19:

Die Eule ist los! Ein Athener Sprichwort, das soviel heißt wie, WIR HABEN GLÜCK!

ATHEN – unser bestimmt anstrengenster Tag auf unserer Reise ins Antike Griecheland Die Landeshauptstadt trägt den Namen nach der Göttin der Weisheit. Der mytische Theseus vereinigte die 12 Siedlungen Attikas unter seiner Herrschaft und machte Athen zur  Hauptstadt des Landes, die sie bis heute ist. Wir fahren durch die 4,5 Millionen Stadt, vorbei am Stadion des Friedens – dem heutigen Basketball- stadion – und dem Fußballstadion. Viele Olympia- sportgelände wurden umgebaut zu Konzertsälen etc. Wir passieren die Synchrostraße, an der heute viele Kliniken, Ärztehäuser und große Geschäfte Fuß gefaßt haben. Fotopause machen wir beim alten Olympiastadion, dem Panthenea-Stadion, das auf den Ruinen des Antiken Stadions erbaut wurde. Weiter geht die Fahrt entlang der Königin von Sophia Straße mit Prunkhäusern und dem Nationalpark. Maroula und Lazaros erobern einen idealen Parkplatz, damit wir Zeuge der Wachablösung werden können und gleich im Anschluß freie Fahrt zur Akropolis haben. Wir erreichen die Akropolis, sicherlich nicht alleine, denn heute haben “nur” 8 Kreuzfahrtschiffe hier in Athen angelegt. Die Menschenmassen machen unseren Rundgang auf der Akropolis sehr beschwerlich. Nicht alle Teilnehmer gehen weiter bis ganz hoch zur Akropolis, von wo aus wir einen unvergeßlichen Blick über ganz Athen genießen. Die Akropolis stand stets im Mittelpunkt der Stadt, auf dem Burgberg und seinem Umfeld mit großen Heiligtümern und den kulturellen Bauten an ihrem Südhang mit Theater und Odeoan. Hier haben sich alle wichtigen Ereignisse abgespielt Auf Schritt und Tritt werden wir Zeuge der antiken Vergangenheit. Das Zentrum der antiken Stadt und der athenischen Demokratie – die Agora – liegt nicht weit entfernt. 500 Meter westlich der Akropolis erheben sich die 3 Hügel, der Musen – den Schützerinnen der  Wissenschaft und Künste -, der Pnyx – der Volksversammlung und damit dem Kernelement der athenischen Demokratie – und der Schönheit – den Nymphen geweiht -. Wir verlassen die Akropolis und kehren ein zur Mittagspause in der Plaka. Frisch gestärkt besuchen wir das Akropolismuseum. Sehr eindrucksvoll wird hier die Geschichte der Antike dargestellt. Wir sind “platt” von so viel Geschichte und machen uns auf den Weg zurück zum Hotel. Treffpunkt ist wie immer um 19.30 Uhr zum Abendessen im Hotel. Die Meisten von uns schlafen heute richtig gut. Dem Einen oder der Anderen wird aber der Schlaf vom Anblick so vieler nackter Griechen geraubt.

 

22.04.19:

In vino veritas – Im Wein ist Wahrheit

Unsere heutige Reise geht nach Alt-Korinth und rundet den Tag beim edlen Tropfen aus Nemea ab. Die Stadt Korinth liegt am Kreuzungspunkt, der die  wichtigsten Wege und Wasserstraßen, die das festländische Griechenland mit dem Peloponnes und die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbinden, der Verkehrsknotenpunkt zwischen Asien und Europa. Korinth stieg zum führenden Handelszentrum Westgriechenlands auf. Wir erkunden die Ruinen mit den sieben weithin sichtbaren und über 7 m hohen dorischen Säulen des Apollon-Tempels. Im Anschluß haben wir ausgiebig Zeit zum Shoppen an der “Einkaufsstraße”. Wir setzen die Fahrt fort zu einem der bekanntesten Weinanbaugebiete des Peloponnes, dem Weingut Palivos in Nemea. Nach der Führung durch das Weingut haben wir im Anschluss Gelegenheit, einige der Weine der Region zu probieren. Unsere Fahrt führt zurück zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Einige machen einen Spaziergang am Strand, die Anderen genießen einen Happen in den wenigen Cafés und Restaurants, die in der Vorsaison schon geöffnet haben. Ein recht kühler Tag, aber die Zeit vergeht dennoch schnell bis zum Abendessen..

 

23.04.19:

Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unter nehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten.

Endlich ein Tag, an dem wir nach Lust und Laune den Tag verbringen können. Das Hallenbad, die Saunalandschaft oder auch die  Wellnessabteilung, mit Gelegenheit zur Massage, garantieren einen “relaxten” Tag. Andere bummeln durch Korinth und erkunden die Einkaufsstraßen und den Hafen. Welcher Bus und um welche Zeit kommen wir aber wieder zurück zum Hotel…das ist hier die Frage! Spätestens zum Abendessen im Hotel sind aber Alle wieder vollzählig da.

 

24.04.19:

Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nach trauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.

Heute müssen wir sehr früh aufstehen, denn auf unserem Plan stehen die Kreuzfahrt ab Tolon zu den Inseln Hydra und Spetses. Angekommen auf Hydra merken wir schon sehr schnell, daß wir hier auf einem kleinen Paradies, auf dem man sich nur mit Eseln fort- bewegt, gelandet sind. Häuser mit roten Ziegeldächern, Herrenhäuser und die steingepflasterten, engen Gassen mit wunderschönen Läden prägen diese romantische Insel. Gelegenheit eine Kleinigkeit zu essen und etwas zu trinken bevor unsere Schifffahrt weiter geht nach Spetses. Die “Isola delle Spezie” – die duftende Insel – entdecken wir auf eigene Faust. Unsere Fahrt führt zurück nach Tolon. Nach circa 2 Stunden erreichen wir auch wieder unser Hotel und können spät, aber gemütlich zu Abend essen.

 

25.04.19:

Es kommt nicht darauf an die Zukunft zu kennen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.

Heute heißt es Abschied nehmen vom Antiken Griechenland. Nach unserem letzten, ausgiebigen Frühstück im Hotel Alkyon Resort & Spa packen wir unsere Koffer, um gegen 12 Uhr gemütlich Kurs auf den Flughafen Athen nehmen zu können. Unsere Reiseleiterin, Maroula, gibt uns nahe des Kanals von Korinth nochmals die Gelegenheit Korinthen, Pistazien oder andere Spezialitäten Griechenlands für unsere Lieben zuhause kaufen zu können. Loutraki, ein sehr schöner Bade- und Kurort, steht auch noch auf dem Programm. Rechtzeitig zum Rückflug treffen wir am Flughafen Athen ein und tauschen noch den einen oder anderen Sitzplatz im Flugzeug, um unseren Rückflug bestmöglichst zu gestalten. Gemeinsam, aber auf zwei Kleinbusse verteilt, treten wir unsere Heimreise nach Bad Schönborn an. Abschließend möchte ich mich bei allen Teilnehmern unserer Griechenland-Reise ganz herzlich bedanken. Es hat viel Spaß gemacht zusammen mit Euch und Ihnen eintauchen zu dürfen ins Antike Griechenland. Verabschieden möchte ich mich mit einem Zitat von Johann

 

Wolfgang von Goethe:

Wer die Augen offen hält,

dem wird im Leben manches glücken.

Doch noch besser geht es dem,

der versteht eins zuzudrücken.